und so sehr einem die stadt auch zuwider ist, weil sie laut ist. und schmutzig. und unfreundlich. so sehr versöhnt sie einen wieder mit abenden wie diesem .
und nein- die stadt ist natürlich nicht immer laut. und schmutzig. und unfreundlich.
22.5.06 10:27


jane siberry - anytime
25.3.06 18:36


wozu reißt man sich den arsch auf, geht zu jedem verdammten termin und wird dann dafür mit einer note belohnt, die unter dem geleisteten liegt?? dreck.
2.3.06 14:01


'jemand' hat mich gebeten, mal wieder was zu schreiben. die aufforderung erinnert mich an einen werbeslogan, der- meiner meinung nach- in letzter zeit viel zu oft ?ber den bildschirm flimmert. iss' was g'scheit's! werbung f?r tiefk?hlkost. angepriesen von ?sterreichischen schifahrern. als ob es nicht ausreichend ist, unsere schifahrer von ende november bis anfang m?rz fast jedes wochenende im fernsehen zu sehen, lachen sie uns jetzt auch noch in den werbeunterbrechungen entgegen. oder 'werbe-break', wie das jetzt so sch?n auf neudeutsch hei?t... aber eigentlich wollte ich gar nicht ?ber schifahrende werbetr?ger schreiben. oder sind sie doch noch werbende schifahrer? manchmal bin ich mir da bei den ?sterreichern nicht mehr so sicher. einige davon verdienen wahrscheinlich schon mehr geld durch werbung, da erfolge im schisport zumindest in dieser saison ausgeblieben sind. wie anna kournikova, die noch nie in ihrer karriere ein tunier gewonnen hat und den gro?teil ihres betr?chtlichen verm?gens allein durch werbevertr?ge verdient hat.
hach, ich schreibe ja noch immer ?ber sportler. jetzt ist aber wirklich schluss damit.
gut, dann also etwas anderes. ich warte. und warte. auf den fr?hling. auf die ersten fr?hlingsboten, die sich ihren weg durch den kalten, noch gefrorenen boden bahnen. die ersten intensiven sonnenstrahlen, die meine nase kitzeln. den geruch von geschmolzenem schnee, der sich mit dem von veilchen und m?rzenbechern mischt. ich warte auf zwei schichten gewand, statt f?nf schichten, die mich durch den winter gebracht haben. ich warte auf saftige gr?ne wiesen, auf fr?hlingsgewitter und die ersten abendene, die man im freien verbringen kann. ich warte.
17.2.06 15:06


jemand, den ich kenne, ist gestern gestorben. eigentlich muss ich jetzt noch einmal anfangen.

jemand, den ich gekannt habe, ist gestern gestorben. meine mutter hat mich angerufen und mir die nachricht mitgeteilt. sollte einen der tod eines menschen nicht in i.einer weise ber?hren? bedr?cken? traurig machen? ich war nicht traurig. nein, nicht mal eine sekunde.

dass c. sterben w?rde, war absehbar. der gehirntumor wurde zu sp?t erkannt, eine operative entfernung war nicht mehr m?glich.
c.s leben ?nderte sich binnen weniger wochen radikal. sie h?rte auf zu essen, sprach nur noch wenig, zum schluss nichts mehr. an dinge, die vor wenigen stunden geschehen waren, konnte sie sich meist gar nicht erinnern. das leben, das c. jetzt f?hrte, ?hnelte in keinster weise dem erf?llten leben, das sie zuvor hatte.
in den letzten wochen habe ich mich oft gefragt, wie es sein w?rde, wenn mich die nachricht von c.s tod ereilen w?rde. wie w?rde ich reagieren? wie sehr w?rde es mich treffen? vielleicht liegt meine ausbleibende trauer darin begr?ndet, dass ich mich durch das viele nachdenken dar?ber schon intensiv damit besch?ftigt habe. oder weil ich gewusst habe, dass c. sich immer einen schmerzlosen tod gew?nscht hat. den hatte sie.
c. ist gestern zu ihrem t?glichen nachmittagsschl?fchen zur ruhe gegangen und einfach nicht mehr aufgewacht.
2.12.05 12:19


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