jemand, den ich kenne, ist gestern gestorben. eigentlich muss ich jetzt noch einmal anfangen.

jemand, den ich gekannt habe, ist gestern gestorben. meine mutter hat mich angerufen und mir die nachricht mitgeteilt. sollte einen der tod eines menschen nicht in i.einer weise ber?hren? bedr?cken? traurig machen? ich war nicht traurig. nein, nicht mal eine sekunde.

dass c. sterben w?rde, war absehbar. der gehirntumor wurde zu sp?t erkannt, eine operative entfernung war nicht mehr m?glich.
c.s leben ?nderte sich binnen weniger wochen radikal. sie h?rte auf zu essen, sprach nur noch wenig, zum schluss nichts mehr. an dinge, die vor wenigen stunden geschehen waren, konnte sie sich meist gar nicht erinnern. das leben, das c. jetzt f?hrte, ?hnelte in keinster weise dem erf?llten leben, das sie zuvor hatte.
in den letzten wochen habe ich mich oft gefragt, wie es sein w?rde, wenn mich die nachricht von c.s tod ereilen w?rde. wie w?rde ich reagieren? wie sehr w?rde es mich treffen? vielleicht liegt meine ausbleibende trauer darin begr?ndet, dass ich mich durch das viele nachdenken dar?ber schon intensiv damit besch?ftigt habe. oder weil ich gewusst habe, dass c. sich immer einen schmerzlosen tod gew?nscht hat. den hatte sie.
c. ist gestern zu ihrem t?glichen nachmittagsschl?fchen zur ruhe gegangen und einfach nicht mehr aufgewacht.
2.12.05 12:19
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


jemand (9.2.06 12:27)
schreib mal wieder was. bitte.

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